Fanfarenzug Strausberg bei internationalem Wettbewerb erfolgreich

Belgien 2012

Strausberg (MOZ) Der Fanfarenzug Strausberg ist von den 26. internationalen Mars- en Showwedstrijden am Pfingstwochenende der Lage Landen im belgischen Hamont hoch- dekoriert zurückgekommen. Im Marsch-Wettbewerb wurde er als Sieger gekürt, in der Show erreichte er Platz 3.

Anstrengend sei es gewesen, berichtete Lydie Leu: „Die Sonne schien über die Pfingstfeiertage in Hamont noch stärker als in Strausberg.“ Aber alle knapp 100 Teilnehmer hätten bei der Hitze „super durchgehalten, tapfer gekämpft und ihr Bestes gegeben“.

Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Am Pfingstmontag gewannen die Strausberger im Marsch-Wettbewerb und dürfen sich nun weitere zwei Jahre lang „Kampioen der Lage Landen“ nennen. Für ihren Auftritt bekamen sie 90,4 Punkte, was einen ersten Preis mit Auszeichnung bedeutet. Die knapp 30 Vereine mussten eine Runde mit Musik um den Marktplatz marschieren, dann ein Standbild aufbauen und vor dem Abmarsch noch einen Titel im Stand spielen.

Beim Show-Wettbewerb am Sonntag konnte der Fanfarenzug Strausberg seinen Sieg von 2010 trotz Szenenapplaus leider nicht wiederholen. Mit 88,4 Punkte kam er auf Platz 3 ein. Lydie Leu lobte das Publikum als „super fair und sehr begeisterungsfähig“. Die Organisatoren hätten eine „sehr gute Arbeit“ geleistet. Dass es in der Show diesmal nicht zum obersten Treppchen reichte, wollte die Fanfarenbläserin, die seit 20 Jahren dem Musikensemble die Treue hält, nicht überbewerten.

„Wir wissen, woran es gelegen hat und werden die Schwachstellen ausmerzen“, zeigt sie sich zuversichtlich. Konkret geht es um den neuen Abschlusstitel. Da sowohl die Musik als auch die Choreographie neu seien, fehle noch etwas die Routine.

Die soll in den kommenden zehn Tagen erarbeitet werden.Genauer gesagt bis zur Fanfaronade am nächsten Sonnabend. Da wollen die Strausberger gleich in zweifacher Hinsicht erfolgreich sein: Als Teilnehmer und als Gastgeber. Die 22. Auflage findet am 9. Juni nämlich in der grünen Stadt am See statt. Natürlich möchten die Strausberger ihren Heimvorteil nutzen und den Gesamtplatz 2 der vorangegangenen Fanfaronade verbessern. Daher wird bis zu dem Höhepunkt noch fleißig geübt.

Aber auch als Ausrichter ist viel zu tun. Lydie Leu spricht von einem „großen organisatorischen Aufwand“ und verweist allein auf die Frage der Unterbringung. Die wird zum Großteil in der Anne-Frank-Oberschule und im Oberstufenzentrum MOL in Strausberg erfolgen. Immerhin haben sich bislang 14 Vereine mit insgesamt mehr als 800 Aktiven zur Fanfaronade – eine Art ostdeutscher Meisterschaft – angemeldet.

Quelle: MOZ | strausberg-red@moz.de

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